Die Alterskameraden – wo Alter keine Ausrede ist

Für die Alterskameraden berichtet Michael Kröger.

Der Kreis unserer Altersgruppe besteht aktuell aus 18 Kameraden. Zum Jahresende 2014 musste unser Kamerad Achim Kröger, zum Bedauern aller Kameraden, nach 13 Jahren als Gruppenführer sein Amt aus familiären Gründen niederlegen. Zu seinem Nachfolger wurde Franz-Josef Baule gewählt.

Mindestens viermal im Jahr trifft sich die Gruppe im Feuerwehrhaus. Zusätzlich zu diesen Dienstabenden unternehmen die Kameraden Besichtigungen und Ausflüge. Dass sie das Feuerwehr-Handwerk trotz Ruhestand noch nicht verlernt haben, stellt die Gruppe bei den jährlichen Alterswettkämpfen in Marienrode unter Beweis.

Auch bei verschiedenen Anlässen seitens der aktiven Wehr, des Spielmannzuges oder des Musikzuges sind die Alterskameraden zur Stelle und Helfen dort, wo sie gebraucht werden.

Seit vielen Jahren sorgen die Alterskameraden regelmäßig im Theater für Niedersachsen (TfN) mit einer Brandschutzwache für Sicherheit und garantieren so, dass sich der Vorhang pünktlich zu jeder Vorstellung von der Bühne heben kann.

Highlights aus den Fahrten und Besichtigungen

3 Tage Wilhelmshaven

Dank der Kontakte unseres Musikzugkameraden Gerhard Marheineke, der zu dieser Zeit noch Musiker des inzwischen aufgelösten Marinemusikkorps Nordsee war, konnten wir bei unserer Fahrt nach Wilhelmshaven mehrere ganz besondere Highlights erleben: Wir begrüßten die Fregatte „Augsburg“, die zurück von ihrem Einsatz am Horn von Afrika, wieder in ihren Heimathafen einlief und mit Musik empfangen wurde. Außerdem konnten wir spontan den Einsatzgruppenversoger „BONN“ der Bundesmarine besichtigen. Das Schiff hatte nach Fertigstellung und letzter Probefahrt gerade in Wilhelmshafen festgemacht. Die Besichtigung war schon allein aufgrund der Ausmaße des Schiffs (173 Metern Länge bei 20.900 Tonnen Verdrängung) ein sehr beeindruckendes Erlebnis.

Brückenschlag an der Mosel

Bei der Besichtigung der Firma Stahlbau Eiffel in Hannover wurde uns durch unseren Kameraden Florian Moldenhauer gezeigt, wie riesige Stahlelemente für die Moselbrücke vorgefertigt werden. Für uns alle war es fast unvorstellbar, wie die einzelnen Elemente vor Ort verbaut werden. Deshalb enstand die Idee, sich direkt an der Mosel, über dieses mächtige Bauprojekt zu informieren. Florian griff die Idee auf und organisierte die Fahrt. Es war schon beeindruckend, wie so ein Bauwerk entsteht. Auch der kulturelle Aspekt kam nicht zu kurz: Wie es sich für eine Fahrt an die Mosel gehört, ließen wir die Besichtigung bei einer Weinprobe ausklingen.